Leipzig erhält rund 3,2 Millionen Euro zusätzlich für Straßen- und Brückenbau

Sachsen wird weitere 60 Millionen Euro für den Ausbau und Erhalt von kommunalen Straßen und Brücken bereitstellen.

Leipzig erhält davon rund 3,2 Millionen Euro und kann drei neue Projekte umsetzen und zahlreiche weitere verstärken. Neu gefördert werden können so die Slevogtstraße zwischen Blücherstraße und Diderotstraße (1,5 Millionen Euro) im Leipziger Norden, die Ampelanlage an der Kreuzung Käthe-Kollwitz-/Marschnerstraße (266.000 Euro) im Zentrum der Stadt sowie die Eisenbahnüberführung Essener Straße (65.000 Euro).

Zur am Mittwoch erzielten Einigung zwischen Verkehrs- und Finanzministerium erklären die Leipziger Landtagsabgeordneten Holger Mann und Dirk Panter:

„Damit können weitere dringende Bauarbeiten in Angriff genommen werden. Nach den erst kürzlich für den kommunalen Straßenbau zusätzlich bewilligten rund 32 Millionen Euro, die aus Ausgaberesten des vergangenen Jahres stammen, ist das eine weitere gute Nachricht. Der Freistaat lässt die Kommunen in diesem für alle Bürgerinnen und Bürger wichtigen Bereich nicht allein. Mit dem frischen Geld kann der Sanierungsstau der vergangenen Jahre weiter abgebaut werden.“

 

Hintergrund:

Nach Angaben des Verkehrsministeriums fließen in diesem Jahr nunmehr insgesamt rund 211 Millionen Euro in die Förderung von Straßen- und Brückenbauvorhaben der sächsischen Kommunen, Städte und Landkreise – das ist fast eine Verdopplung der ursprünglich im Haushalt vorgesehenen Gelder. Die in diesem Jahr bisher zur Verfügung stehenden Mittel hatten nicht ausgereicht, um alle vorliegenden Förderanträge bewilligen zu können. Neben den bereits gebundenen Mitteln für laufende Maßnahmen lagen für dieses Jahr bis Ende April weitere rund 250 neue bewilligungsfähige Anträge für kommunale Straßen- und Brückenbauvorhaben vor.