Aktuelles

Pressemitteilungen

Veröffentlicht am 29. Februar 2016

Nach den Ereignissen in Clausnitz und Bautzen kam heute der Sächsische Landtag zu einer Sondersitzung zusammen. In der Aussprache zur Regierungserklärung des Ministerpräsidenten „Starker Staat und aktive Bürger: Gemeinsam unsere Werte verteidigen und Radikalisierung bekämpfen“ habe ich deutlich gemacht, dass jetzt entschlossenes Handeln gefragt ist. Nichts zu tun, ist in dieser Situation keine Option. Die SPD-Fraktion wird dazu am Mittwoch ihre Positionen und Vorschläge zu zukünftigen Handlungsoptionen im Freistaat vorstellen.
Meine gesamte Rede finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=Y83APZF8OrQ.

Veröffentlicht am 18. Februar 2016

Am Donnerstag, 3.3.2016 um 19 Uhr gibt es eine neue Ausgabe der Veranstaltungsreihe "GesprächsMITTE" im Bürgerbüro DenkBar (Zentralstraße 1). Diesmal geht es um das Thema: „Baugeschehen in Leipzig-Mitte“.

Veröffentlicht am 05. Februar 2016

Mein Statement zur Diskussion um eine mögliche Absenkung des Rundfunkbeitrages ab der kommenden Beitragsperiode:

Eine Absenkung des monatlichen Beitrages um 29 Cent klingt auf den ersten Blick verlockend und sie wäre angesichts der aktuellen Überschüsse auch möglich. Ich halte diesen Vorschlag auf lange Sicht gesehen jedoch für falsch. Wer jetzt die Beiträge senkt, muss erklären, wie die zu erwartenden Preissteigerungen langfristig aufgefangen werden sollen, wenn die Überschüsse aufgebraucht sind. Denn eines ist doch klar: Eine dann notwendige, deutliche Anhebung der Beiträge zur übernächsten Periode wäre der Bevölkerung schwer zu vermitteln. Der stetige Verweis auf weitere Sparmaßnahmen bei den Rundfunkanstalten ist ebenfalls keine Lösung - den öffentlich-rechtlichen Rundfunk stärkt man nicht, in dem man die Sender immer weiter auspresst und sich dann beschwert, wenn kein Saft mehr kommt.

Stattdessen sollten wir das Ziel der Beitragsstabilität für die kommenden acht Jahre in Angriff nehmen. Aktuelle Überschüsse zurück zu legen, um damit Mehrbedarfe in der übernächsten Beitragsperiode zu finanzieren, wäre eine mögliche Lösung. Gut wäre es außerdem, einen Teil der Überschüsse zu nutzen, um entstandene Ungerechtigkeiten durch die Haushaltsabgabe zu beseitigen.

Mit diesem Weg planen wir langfristig und sorgen für Sicherheit bei der Bevölkerung und den Rundfunkanstalten.

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